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Absinth

ABSINTH – schon der Name ist mythisch!

Gibt es eine geheimnisvollere Spirituose als die „Grüne Fee“? Viele Rätsel und Legenden ranken sich um dieses Getränk, wurden in Roman und Kino aufgegriffen! Teils liegt das sicher daran, dass er einige Zeit in manchen Ländern verboten war, was aber zum einen auf den Einfluß der Wein-Lobby zurückzuführen ist, die Anfang des 20.Jh eine lästige Konkurrenz loswerden wollte, zum anderen auf schlecht produzierte Alkohole mit zu hohem Methanol-Anteil, dessen Abusus zu Schwachsinn oder Blindheit führte – mit dem Absinth an sich hatte das nichts zu tun.

Absinth ist eine Kräuterspirituose, d.h. dieverse Kräuter wie Anis, Ysop, Melisse etc werden mit hochwertigem Alkohol zu einem hochwertigen Produkt vermählt. Das Herz des Absinthes ist der Wermut, „Artemisia Absinthium“. Dieses bitter schmeckende Kraut gibt das Thujon ab, dem die besondere berauschende Wirkung nachgesagt wird. Seit 1998 ist Absinth in der EU wieder überall erlaubt mit einen maximalen Thujongehalt von 10 mg/Kg. Ausnahmen sind als „Bitterspirituose“ deklarierter Absinth, der bis zu 35 mg/Kg Thujon enthalten darf.

Absinth ist für alle Gothic, Steampunk, Viktorianisch Inspirierten eine Passion. Viele mögen ihn aber auch einfach, weil er ähnlich wie Pernod/ Ouzo/ Raki mit Wasser ein angenehmer Longdrink ist! Dabei ist es rein eine Sache des persönlichen Geschmacks, ob man es eher nach mediterraner Manier lieber nur mit Eiswasser trinkt oder das böhmische Ritual mit dem flambierten Zuckerwürfel zelebriert.

Weil Absinth ein so spannenendes Thema ist, kam bei uns im Unlicht die wohl größte Auswahl Düsseldorfs zustande, die man bei den gelegentlichen öffentlichen oder auch einem eigenen privaten Tasting proobieren kann. Die Grüne Fee, Versinthe, L’Extrait de Fee, Mansinthe, Libertine, Cami, Hills, Vichy, Pontarlier, Kallnacher – die Liste der wohlklingenden (und wohlschmeckenden) Tropfen der Wermut-Spirituose mit oder ohne Anis ist lang.