Vom Genever zum Gin!

Obwohl es Wacholderschnaps schon immer gab, hat ein holländischer Arzt im 16.Jh mit seiner „Genever“ genannten Spirituose wegweisend gewirkt, hat er doch den Adel und somit auch das britische Königreich erreicht. Gin ließ sich einfach, günstig und rasch herstellen, da er keiner langen Lagerung bedarf: Er ist direkt nach der Destillation fertig und so war er rasch sehr populär, v.a. in der Marine, die den Gin um die ganze Welt trug. In den Kolonien traf er dort z.B. auf chininhaltige Getränke gegen die Malaria: Der Gin Tonic war geboren

Das Herz des Gin

Die Basis ist hochwertiger Reinalkohol (Ethylalkohol) und eben Wacholderbeeren, die den typischen Geschmack geben! Dazu kommen je nach Rezept des Brennmeisters verschiedene Kräuter, Gewürze u.a. natürliche Zutaten: Sogenannte Botanicals, die häufig bei der Gin Herstellung eingesetzt werden, sind zum Beispiel Pfeffer, Nelken, Zimt, Süßholz, Koriander, Orangenschalen, Zitronengras oder andere Fruchtschalen.

Nun ist Gin ja momentan sehr populär, aber wir bei Unlicht arbeiten auch hier nach dem Prinzip, möglichst kleine Hersteller zu finden, die der Interessierte evtl noch nicht kennt. Ausgefallene Gin Sorten, aus kleinen Destillen mit lokalen Zutaten: Die schottischen Arbikie, Kinrara oder Avva, der walisische Aberfalls, dann Slingsby, Charles Oxford, Skin Gin, By the Dutch, Feel! oder der Ferring von der Insel För.